Wasseraufbereitungsanlagen – weiches Wasser aus dem Hahn


Ein Haushalt ohne fließendes Wasser funktioniert in modernen Industriestaaten nicht, denn das kostbare Gut wir an allen Ecken und Ende gebraucht, sei es zum Waschen der Wäsche, für den Geschirrspüler, die Badewanne, die Kaffeemaschine oder für den Wasserkocher. Ein unbeliebter Nebeneffekt des Wassergebrauchs ist die gefürchtete Bildung von Kalk, der sich mit einer Wasseraufbereitungsanlage zuverlässig und effektiv vermindern lässt. 

 

Wasseraufbereitungsanlagen – weiches Wasser aus dem Hahn

Was das Wasser hart macht – wenn aus Ionen schädlicher Kalk wird


Schuld am Kalk ist die Wasserhärte. Dabei handelt es sich vereinfacht ausgedrückt um im Wasser gelöste Teilchen von Erdalkalimetallen – die sogenannten Härtebildner. Diese setzen sich hauptsächlich aus Calcium- und Magnesium-Ionen und ferner meist nur in Spuren aus Strontium- und Barium-Ionen. Gehen diese löslichen Ionen unlösliche Verbindungen ein, entstehen Kalk oder Kalkseife, die sich negativ im Alltag bemerkbar machen: als hässliche Ränder in Becken und Behältern, durch Geschmackseinbußen bei Kaffee, Tee oder beim Kochen und – besonders ungünstig – durch verkalkte Leitungen und Haushaltsgeräte.

 

Wasserhärte im Rhein-Neckar-Kreis eher überdurchschnittlich

Offiziell wird die Wasserhärte in Millimol pro Liter (mmol/l) angegeben, sehr häufig aber auch in der alten Maßeinheit „Grad deutscher Härte“ (°dH), wobei Werte ab 14°dH nach gesetzlichen Vorgaben (siehe Tabelle weiter unten) als „hart“ gelten und in Hessen den Durchschnitt bilden. Im Rhein-Neckar-Kreis liegt die Wasserhärte in Weinheim bei durchschnittlich 16°dH, in Heppenheim bei 17°dH, in Viernheim bei 18,4°dH, in Hirschberg an der Bergstraße bei 20°dH und in Birkenau gar bei 26°dH. Bei solch hohen Werten kann sich eine Wasseraufbereitungsanlage bereits lohnen.

Härtebereich Millimol Gesamthärte je Liter °dH
1 (weich) bis 1,3 bis 7,3
2 (mittel) 1,3 bis 2,5 7,3 bis 14
3 (hart) 2,5 bis 3,8 14 bis 21,3
4 (sehr hart) über 3,8

über 21,3

Quelle: https://de.wikipedia.org

Was das Wasser weich macht – eine professionelle Wasseraufbereitungsanlage

Die Möglichkeiten sind vielfältig, um Wasser zu filtern und/oder zu entkalkten. Besonders bequem und bewährt ist eine Wasseraufbereitungsanlage, mit der sich ganze Hochhäuser mit weichem Wasser versorgen lassen. Die Kosten für die Installation amortisieren sich in der Regel recht zügig, da das Einsparungspotenzial in durchschnittlichen Haushalten voll ausgeschöpft wird.

Weiches Wasser aus einer Wasseraufbereitungsanlage sorgt für:

  • effizienteres Heizen: bereits 1mm Kalkschicht auf dem Wärmetauscher erhöht den Energiebedarf um 10%
  • erhöhte Lebensdauer von Haushaltsgeräten, wie Waschmaschine, Geschirrspülmaschine, Kaffeemaschine, Wasserkocher
  • Einsparung von Waschmitteln und Zusatzmitteln zur aktiven Entkalkung
  • besseren Geschmack von Kaffee, Tee und mit Wasser zubereiteten Lebensmitteln

 

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